![]() | Was geschieht mit dem Rauchfass nach der Einweihung? |
Das Rauchfass wird auf keinen Fall in der Mottenkiste verschwinden. Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag steht es jedem offen das Weihrauchfass für eigene Gottesdienste und Veranstaltung zu mieten. Bereits jetzt haben uns zahlreiche Anfragen aus dem Dekanat und darüber hinaus erreicht. Auch in Wiesental wird das Rauchfass zu festgelegten Hochfesten und in Rücksprache mit den Ortspfarrern zum Einsatz kommen.
Manche unserer Ministranten träumen bereits davon, dass das Weihrauchfass während der internationalen Ministrantenwallfahrt 2010 in Rom zum Einsatz kommen könnte.
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![]() | Woher soll das Geld für das Projekt kommen? |
Die Finanzierung des Weihrauchfasses wird von drei unabhängigen Säulen gestützt. Die erste Säule gründet auf eigenen Aktionen, mit welchen wir auf unser Projekt aufmerksam machen und für etwas Startkapital sorgen möchten. Die zweite und wichtigste Säule ist die der Spender, Stifter, Sponsoren und Gönner. Ohne Ihren wohlwollenden Beitrag zu diesem Projekt werden wir es nicht realisieren können. Die letzte Säule sind eventuell mögliche Zuschüsse. [Mehr]
![]() | Wer baut das Weihrauchfass? |
Otfried Kallfass, 2008 mit dem Kunstpreis der Erzdiözese Freiburg ausgezeichnet, hat bereits ähnliche Kunstwerke gefertigt. Hergestellt wird das Rauchfass in Übergröße in der Kunstgießerei Strassacker bei Göppingen. Mit dem Künstler und der Kunstgießerei ist eine professionelle Abwicklung gewährleistet. [Mehr]
![]() | Was gab den Anstoß / Welche sind die Beweggründe für solch ein Projekt? |
Entgegen aller Vorurteile möchten wir zeigen, dass junge Menschen Großes auf die Beine stellen können, wenn sie zusammenarbeiten. Diese Botschaft soll das Rauchfass in alle Gemeinden tragen, in denen es zum Einsatz kommen wird.
Unsere eigene Gemeinschaft wird durch das gemeinsame Ziel sehr gestärkt. Die Zusammenarbeit mit dem Verein der ehemaligen Messdiener e.V. bringt jung und alt wieder näher zusammen.
Desweiteren würde Waghäusel mit einem Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde verewigt werden und so an Bekanntheit gewinnen. Außerdem schweißt ein solch außergewähnliches Jugend- und Kulturprojekt die gesamte Gemeinschaft zusammen, alt und jung arbeiten zusammen, es entsteht ein generationsübergreifendes Projekt, das neue Horizonte eröffnet.
![]() | Wer unterstützt das Projekt? |
Eine aktuelle Liste, aller ideellen und finanziellen Unterstützer, die genannt werden möchten, finden Sie hier. [Mehr]
![]() | Erhalte ich für meine Spende eine Spendenbescheinigung? |
Selbstverständlich erhalten Sie für Ihre Spende eine Zuwendungsbestätigung. Bitte vermerken Sie auf Ihrem Überweisungsträger Namen und Anschrift oder wenden Sie sich direkt an uns.
![]() | Wie seid ihr auf diese Idee gekommen? |
Zum Patrozinium 2008 hatten wir das große Weihrauchfass aus der Abtei Münsterschwarzach hier vor Ort in Wiesental. Alle die uns etwas besser kennen, wissen, dass wir Wiesentaler Minis Weihrauch lieben und so war die Idee, auch für uns und die Pfarrgemeinden in unserer näheren Umgebung ein großes Weihrauchfass anzuschaffen, schnell geboren. Durch viele positive Rückmeldungen, sowie durch die spontane Zusage unseres Herrn Erzbischof Zollitsch wurden wir ermuntert unsere Vision weiterzuverfolgen. Nach nahezu einem dreiviertel Jahr der Planung und Organisation, stellten wir Ende September 2009 unser Projekt der Öffentlichkeit vor. [Mehr]
![]() | Ich möchte den Info-Flyer als Druckerzeugnis in Händen halten? |
Teilen Sie uns einfach per Mail (Ministranten-Wiesental@web.de) Name, Anschrift und die benötigte Anzahl der Flyer mit. Wir werden Sie umgehend mit dem Info-Flyer versorgen und bedanken uns, dass Sie für unser Projekt werben möchten. [Mehr]
![]() | Wie könnt ihr diese Ausgaben rechtfertigen, wenn Menschen auf der Welt hungern müssen? |
Wir versichern, dass auch wir uns sehr intensiv mit dieser Frage beschäftigt haben. Es wäre mit unserem christlichen Glauben und mit unseren Überzeugungen nicht vereinbar, würden wir mit unserem Projekt Gelder binden, die dann an anderer Stelle fehlen würden.
Allerdings sind wir überzeugt, dass Kunst und Kultur auf der einen Seite, sowie karitative Zwecke auf der anderen Seite, zwei ganz unterschiedliche Dinge sind. Und alle bisherigen Spendeneingänge haben dies bestätigt. Wir haben nur Gelder erhalten, die entweder gar nicht in die Hand genommen worden wären oder die anderen Kunstprojekten zu Gute gekommen wären. Diese Gelder sehen wir in unserem Projekt, dessen Beweggründe ich ja bereits kurz angerissen habe, gut aufgehoben. Ob Kunst etwas kosten darf und ob diese notwendig ist, ist eine andere Diskussion.
Sowohl die Ministranten, als auch der Verein der ehemaligen Messdiener e.V. nehmen ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft nicht nur ernst sondern auch tatkräftig wahr.
Nicht erst seit gestern, sondern schon seit 1961 Jahren engagieren sich die Ministranten bei der jährlichen Sternsingeraktion für notleidende Menschen einsetzen. 90 Kinder und Jugendliche ziehen am Dreikönigstag zumeist bei sehr kaltem und nassem Wetter durch die Straßen und sammeln aufopferungsvoll für andere Kinder in der dritten Welt.
Allein seit 2006 haben wir bei der Sternsingeraktion den stolzen Betrag von 43.495,20,-€ gesammelt.
Dem nicht genug, jedes Jahr zur Weihnachtszeit unterstützen wir sozialschwache Familien hier vor Ort in Wiesental. In Jerusalem haben wir zwei Projekte laufen, die wir jährlich mit Geldbeträgen unterstützen und somit einigen Familien das harte Leben erleichtern können, aber auch in Thailand haben wir für einen Kindergarten eine Patenschaft übernommen.
Im Gegensatz zu anderen Institutionen gehen wir jedoch nicht den Weg und veröffentlichen dies groß in der Presse, denn diesen Personen möchten wir Ihre Persönlichkeit wahren und sollen in unseren Augen nicht zur Schau gestellt werden. Das wäre unredlich! Genauso wenig erheben wir den Finger und zeigen auf andere Personen /Institutionen die sich vielleicht in unseren Augen mehr engagieren könnten. Hier richten wir uns nach dem Johannes Evangelium: "Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein." Wir möchten als Leuchturm wirken und andere motivieren es uns gleich zu tun, dass wir jedoch bei allem was wir tun auch nur Menschen sind, ist uns bewusst!
In unseren eigen Reihen, unterstützen wir unsere Jugendlich wo es geht, so haben wir bei sämtlichen Aktionen eine sozial vorbildliche Preisgestaltung. Es gab bei uns noch nie die Situation, dass ein Kind nicht mit auf die Rom-Wallfahrt, ins Sommerlager, oder auf sonstige Ausflüge konnte, nur weil die Eltern den Teilnehmerbeitrag nicht zahlen konnten. Hier greifen wir stets unkompliziert und unbürokratisch den entsprechen Kindern und Familien unter die Arme und sorgen dafür, dass sie bei unseren Aktivitäten nicht ausgegrenzt werden. Und all dies geschieht in einer Jugendgruppe von nur 90 Personen. Wir Wiesentaler Ministranten haben uns zum Ziel gesetzt, den zahlreichen Klischees, mit denen die Jugend von heute behaftet ist, entgegenzutreten. Mit unserem Rauchfass wollen wir ein Zeichen setzen. Es soll Ansporn für alle Jugendlichen sein, sich in der Jugendarbeit zu engagieren und ihrer nicht müde zu werden. Diese Botschaft soll unser Rauchfass in alle Gemeinden tragen, in denen es zum Einsatz kommen wird.
Neben diesen karitativen Verpflichtung ist es uns ein besonderes Anliegen uns für die Schöpfung Gottes zu engagieren, so traten wir vor einigen Jahren dem Bündnis "JUNA" (Jugend- und Naturschutz) bei. In dieser Initiative pflegen wir zusammen mit anderen Jugendgruppen die Naturschutzgebiete in der Region.
Der VdeM übernimmt auch Verantwortung im Leben außerhalb der kath. Pfarrgemeinde. Verschiede Spenden, die unter anderem auch der "Zwergenstube" der AWO zugutekamen, sind im jährlichen Plan des Vereins enthalten.
Dies ist gerade deshalb erwähnenswert, da die "Zwergenstube" die einzige Kinderbetreuungsstätte in Waghäusel ist, die keine Unterstützung seitens der katholischen Kirche erfährt.
![]() | Wird für dieses Projekt Geld aus dem Osterkorb verwendet? |
Für dieses Projekt werden wir weder aus dem Osterkorb noch aus anderen Zuwendungen für unsere Jugendarbeit Gelder verwenden. Das Weihrauchfass wird ausschließlich über unsere dafür deklarierten Aktionen, sowie durch die hoffentlich zahlreichen Spenden, finanziert und umgesetzt.
Unsere Jugendarbeit soll unter dem Projekt nicht leiden, sondern soll gestärkt werden.
![]() | Gibt es einen Zeitplan? Bis wann soll das Weihrauchfass fertig sein? |
Natürlich gehört zu einem guten Konzept auch ein Zeitplan. Vorbehaltlich der finanziellen Mittel, soll Anfang November der Künstler mit der Fertigung des Urmodells beauftragt werden. Das Rauchfass soll dann im Sommer 2010 zur Einweihung bereitstehen.
![]() | Was ist der tiefere Sinn von diesem Projekt? |
Es geht darum ein liturgisches Gerät zu schaffen, um (Jugend-) Gottesdienste zu etwas Besonderem zu machen. Es geht darum Begeisterung zu schaffen, bei denen, die das Projekt seit fast einem Jahr mit viel Herzblut vorantreiben und bei denen, die das Rauchfass in ihren Gemeinden zum Einsatz bringen werden. Es geht darum jungen Menschen den Zugang zu Glaube und Liturgie wieder zu öffnen. Es geht darum als Gemeinschaft etwas zu bewegen, zu zeigen gemeinsam kann man Zukunft gestalten: "Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern." Diese Erfahrung werden unsere 90 Kinder und Jugendliche ein Leben lang in sich tragen.
![]() | Kann ich nur die "vorgeschriebenen" Bausteine spenden? |
Nein, natürlich nicht! Egal wieviel Sie spenden - mit Ihrer Hilfe kommen wir ein gutes Stück weiter! Ob nun 1 cm² für 30 Cent oder 1500 cm² für 450,- Euro - jede Spende ist willkommen.
![]() | Erhaltet ihr finanzielle Unterstützung Eurer Pfarrei? |
Nein, wir erhalten keine finanzielle Unterstützung unserer Pfarrei St. Jodokus Wiesental. Die angespannte Haushaltslage erlaubt dies leider nicht. Jedoch erfahren wir "jenseits der Finanzen" jegliche denkbare Unterstützung, ohne die wir unser Projekt so nicht umsetzen könnten und sind für den einzigartigen Rückhalt natürlich sehr dankbar.
![]() | Wie steht euer Pfarrer zu dem Projekt? |
Pfarrer Johannes Zwick erzählt, dass obwohl ihn die hohen Kosten erstaunt hätten, er hinter
den Ideen und Träumen seiner Ministranten stehe, die „die Liturgie mit allen Sinnen erleben möchten“.
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