VOLLER EIFER WIRD NUN DAS WEIHRAUCHFASS ESTELLT
Wie beim Schiffchen wird auch zur Herstellung des größten Weihrauchfasses der Welt für die Ehemaligen Messdiener Wiesental e.V. zunächst ein sogenanntes Urmodell benötigt, von dem später in der Giesserei eine Negativform hergestellt wird. Mit Hilfe dieser Negativform kann dann das Objekt aus Aluminium gegossen werden.
Für das Urmodell hat der Künstler zunächst eine massive zweigeteilte Styroporkugel im Durchmesser von 1,40 m hergestellt. Hierfür wurden für jede Halbkugel je acht Schichten Styroporplatten auf kreisrunde Hartfaserplatten, welche durch spezielle Schlösser zueinander in Position gebracht werden, aufgeklebt. Mit einer eigens gebauten Lehre wurden die Schichten einzeln zugeschnitten und so in Kugelform gebracht. Die Oberfläche der Kugel wird nun Stück für Stück mit einer Schicht aus Wellpappe überzogen auf welcher die eigentliche Kraterlandschaft entsteht. Hierbei müssen die Position zukünftiger Griffmulden, Öffnungen für den Austritt des Weihrauchs, die Aufhängung sowie die temporäre Anbringung von Tragestangen berücksichtigt werden.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
DAS WEIHRAUCHFASS NIMMT GESTALTET AN
Nach dem Urmodell für das „Raumschiffchen“, von dem demnächst in der Gießerei eine Negativform hergestellt werden wird um es anschließend aus Aluminium gießen zu können, hat Künstler Otfried Kallfass kurz vor Weihnachten das Urmodell für das größte Rauchfaß der Welt in Angriff genommen. Zunächst musste eine zweiteilige Styroporkugel mit 1,40m Durchmesser hergestellt werden. Diese wird derzeit Stück für Stück mit einer Schicht aus Wellpappe überzogen und in mühevoller Arbeit Quadratzentimeter für Quadratzentimeter gestaltet. Eine komplexe Landschaft aus Einschlagskratern, Vulkanen, Gebirgszügen, Tälern und Wüsteneien wird die 6,5 Quadratmeter große Oberfläche des Rauchfasses lückenlos bedecken. So soll das Projekt der Wiesentaler Ministranten und des Verein der ehemaligen Messdiener nicht nur durch seine Größe, sondern auch durch neue Wege bei der Gestaltung überzeugen.
![]() |
![]() |
![]() |









